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Fahrt mit der Maus über die Uhr, um Informationen zum
Tagesablauf zu erhalten. |
Unter welchen Bedingungen wurden die Häftlinge
interniert? Dauer der Inhaftierung:
Einige Tage bis mehrere Wochen, selten länger als 56 Tage.
Behandlung durch die Aufseher:
Die Häftlinge wurden geschlagen, gedemütigt, gefoltert,
ausgepeitscht, misshandelt, von Hunden verfolgt und gebissen, zu
Tode gequält, ertränkt, vorsätzlich ermordet.
Morgens: "Zwangssport"
bis mittags um den Löschteich. Danach Mittagessen. Alternative
zum "Zwangssport": 12 Stunden "Zwangsarbeit"
Abendappel: bis zu 3 Stunden strammstehen
Abendessen um 22 Uhr |
Zwischen 4 und 5 Uhr:
Wecken mit der Trillerpfeife
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Morgenappell:
2 Stunden strammstehen
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Zeitzeuge: Bernard Cognet
"Es herrschte im Lager eine Atmosphäre wie in einem Irrenhaus. Von morgens
bis abends wurden wir angeschrien, geprügelt und von Hunden gehetzt."
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Zeitzeuge: René Mottet
"Es war wirklich ein kleines Lager, aber noch schlimmer als Mauthausen
und seine Arbeitskommandos. Im Lager "Neue Bremm" gab es eine Form
von langsamer, schleichender Folter; und wenn jemand ihr unterzogen wurde, dann
ließ man nicht eher von ihm ab, bis dass er tot war."
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Zeitzeuge: Louis Miguet
Heiligabend 1943: "Die jüngsten SS-ler halten Wache. Sie langweilen sich.
Um Mitternacht etwa kommen sie in unsere Baracke, wir werden gezwungen, uns
vollständig auszuziehen, nicht mal eine Socke dürfen wir anbehalten. So treiben
sie uns über den Hof und zeigen im Vorbeigehen auf ein Thermometer: -20°C. Wir
gehen in den Duschraum. Langanhaltende und starke Kaltwassergüsse. Zurück zur
Baracke, das Wasser friert auf der Haut. Den Rest der Nacht verbrachten wir
zähneklappernd."
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Zeitzeuge: Pierre Migmon
"Der tägliche Stundenplan bestand darin, von morgens bis abends um das
Becken zu laufen. Während dieses Marsches gab es Einlagen, wo wir rennen, im
Schnee kriechen und in der Hocke, die Hände hinterm Kopf, laufen mussten, was
sie Entengang nannten. Während dieser Übungen wurden wir ... geschlagen. Unter
den Fußtritten, Gewehrkolbenschlägen usw. schwollen Nieren, Rücken, Kopf an.
Was Drokur betraf, so gebot er diesem Spektakel Einhalt und führte eine neue
Marter ein. Er ließ uns strammstehen und die Hände kreuzen, es war verboten,
sie zu senken."
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Exkurs:
Was ist ein KZ? |
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Alle KZ unterstanden
der SS in Berlin, funktionierten nach den gleichen Regeln, waren
Barackenstädte |
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Getrennt in
Lager- und Verwaltungsbereich |
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Einweisung
allein durch die Gestapo |
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Bewachung
durch die SS-Totenkopfverbände |
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Führung:
Kommandant befehligt die Lager-SS |
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Häftlinge:
Einheitskleidung mit Nummer, in Auschwitz: Nummer auch auf die
Haut tätowiert, hatten keinen Namen mehr |
Exkurs: Behandlung
der Häftlinge |
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